MORGENSTUND HAT GOLD IM MUND

Manchmal treffe ich völlig unerwartet auf eine Herausforderung. Eine Begebenheit die wirklich testet, wie verinnerlicht und gefestigt ich auf meinem Weg bin. Mein Weg mit meinen Hunden, mein Konzept der Coaching-Hunde. Ein gemeinsames Leben auf Augenhöhe. Konsequenz, Vertrauen, Beziehung und Freude stehen im Vordergrund. Also teste ich: Sind wir als  Team unterwegs?

 

Als ich heute Morgen mit Ari und Emy, alle drei noch etwas verschlafen, unsere Siedlung verlassen wollte, trafen wir völlig überraschend auf einen Goldenretriever. Er wartete mit seiner Besitzerin hinter einem Busch. Eine etwas komische Situation für uns, denn wieso steht sie hinter einem Busch in unserer Siedlung, im Halbdunkeln? Nun gut, es war so und meine Hunde fingen sofort an erschrocken zu bellen, dieses helle, unsichere, alarmierende Bellen. Sehr laut und durchdringend, vor allem in den frühen Morgenstunden, zu einer Zeit wo viele noch schlafen.

 

Zu unserem Glück blieb der Godi ruhig, die Dame schaute mich mit grossen Augen an, dann lief sie ganz langsam weiter. Ich kniete mich in der Zwischenzeit zu meinen zwei runter, vermittelte ihnen mit meiner Nähe und der Ansprache auf Augenhöhe Sicherheit und Zuversicht. 

 

Sie kuschelten sich an mich, ihre Herzen klopften wild, sie waren spürbar entsetzt. Irgendwann schüttelte sich Emy und fing an am Boden zu schnüffeln, Ari atmete tief ein und folgte ihr. Die Situation war gelöst, die Hunde beruhigt und unser Morgenspaziergang konnte beginnen.

 

Als ich mich aufrichtete, fiel mein Blick auf die wartenden Buspassagiere, ihre Blicke waren stechend, kritisierend, mit Unverständnis gezeichnet. Ich sah ihre Gedanken aufleuchten:

 

– wieso „lobt“ sie diese unerzogenen Hunde, man muss die doch bestrafen, sonst tun es die Hunde immer

– wieso tut sie nicht was, man muss doch was tun

– wie unverschämt, dieser Lärm am Morgen, man weckt ja alle Leute auf

– der arme Goldi, hat doch gar nichts gemacht, man weiss ja, dass Goldi’s alle lieb sind

– die Frau hat ja auch komische Hunde, kein Wunder gehorchen die nicht, man hat doch auch keine zwei Hunde

– die sollte mal eine Hundeschule besuchen, unmöglich sowas, man weiss doch, dass man eine Hundeschule besuchen soll

– sowieso, sowas tut man nicht…

 

Ich spazierte langsam auf der anderen Strassenseite an der Bushaltestelle vorbei. Die vorwurfsvollen Blicke der „Man-Sager“ im Rücken, verschwanden wir im Morgengrauen ausser Sichtweite. So wirklich durchatmen konnte ich erst, als wir weiter weg waren. Aus Sicht der „Man–Sager“, hätte „man“ wohl total anders reagieren sollen… Sie hätten wohl erwartet, dass ich schimpfe, an der Leine ziehe, meine Hunde bestrafe oder einfach irgendwas tue gegen dieses „Unrecht“. Meine Handlung war für die meisten nicht verständlich.

 

Ich habe mich für meinen Weg entschieden und bleibe konsequent mir selbst treu und meinem Herzen.

 

Stell dir vor du findest Deinen Weg und gehst ihn mit ganzem Herzen. Wie gut würde sich das anfühlen? Das eine ist Dein Weg mit Deinem Hund, natürlich sollst Du Deinen Weg auch in allen anderen Bereichen leben.  Unabhängig von den „Man-Sagern“, entscheidest du für Dich, was Dir und Deinen Hunden gut tut. Manchmal sind es schwierige Entscheidungen, erst mit etwas Übung fällt es immer leichter. Fang mit kleinen Schritten an und steigere Dich in Deinem Tempo. Wo kannst Du Dich heute für Deinen Weg entscheiden und mit leichten Schritten und gefülltem Herzen weiter gehen? Ich freue mich von Dir zu hören, wie Du das für Dich umsetzt! Schreib mir: info@ahaadogs.com

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